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Ich glaube, der entscheidende Punkt bei Josua 1,9 ist, 

dass es die Zusage Gottes ist bei uns zu sein, wo auch immer wir sind, was auch immer wir tun, in welches Tal auch immer wir uns manövriert haben, 

nicht jedoch die Zusage oder das Versprechen der Legitimation all dieser Taten. 

Er ist bei uns wo auch immer wir sind. 

Das ist der entscheidende Punkt. 

Er ist bei UNS, 

wo auch immer wir sind. 

Er ist nicht mit all unseren Taten. 

Oft sind es ja genau diese Taten, die uns in dunkle Täler manövrieren, 

und doch ist Gott auch hier da; 

er ist bei uns. 

Wie immer ist es eine Beziehungszusage zu uns. 

Josua 1,9: 

„Have I not commanded you? Be strong and courageous! Do not be terrified or dismayed (intimidated), for the Lord your God is with you wherever you go.”“ 

Das geht bei der Lutherübersetzung durch die Betonung der Tat aus heutiger Sicht leider etwas verloren. 

„Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“ – Josua 1,9 (Luther 2017) 

Fairerweise muss man sagen, dass diese Übersetzung zu Luthers Zeiten 1534/1545 dem damaligen Sprachgefühl entsprach, denn „tun“ hatte nicht nur – wie heute – den Aspekt von „handeln“, „machen“ im Blick, sondern kann auch „einen Weg gehen“ beinhalten. 

So kann die Übersetzung Luthers auch gelesen werden als: 

„Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, wohin dich dein Weg führt.“ 

Gott, der Herr ist mit uns, wohin auch immer wir gehen. 

❤️🙏🏻 

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