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„Aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.“ 

Der Geist selbst betet für uns. 

Und dieses Beten ist unaussprechlich. 

All unsere Worte erfüllen es nicht, daher klingt es für unsere menschlichen Ohren/Wahrnehmung oft so unvollständig; komisch. 

Es sind keine Worte, denn da ist noch so viel mehr als diese Worte, das wir nicht wahrnehmen. 

Doch wir dürfen darauf vertrauen, dass Er es versteht, 

denn Er selbst betet. 

Der Heilige Geist tritt im Gebet für uns ein, 

und der, der die Herzen erforscht – unser Gott – empfängt unser Gebet. 

🙏🏻 

„Aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.“ 

Seufzen ist das Entweichen unseres Atems. 

Wenn wir Atmen/Seufzen entweicht der Heilige Geist selbst nicht von uns, denn der Heilige Geist ist nicht unser Atem. 

Der Heilige Geist als Atem Gottes macht Aussage über den Atem Gottes, nicht über unseren. 

Doch da unser Atem das wohl nächste ist, in dem wir das Konzept des Atmens greifen können, kann unser Atem symbolisch für diesen Atem Gottes stehen, 

und wenn wir den Heiligen Geist einladen, können wir im Atmen selbst darauf vertrauen, dass der Geist durch uns spricht. 

Das kann ein sehr einfacher Zugang, eine sehr grundlegende Methode, sein um in den Zustand der Zungenrede zu kommen. 

Auch Sprache selbst kann einer dieser Zugang sein, so war es in meiner ersten Begegnung dieser Art. – In London damals war der Zugang, den die Frauen vor Ort mir vermittelt hatten, der Zugang der Sprache. 

Beginnen zu sprechen und keine Angst haben und es nicht Zurückhalten, wenn Gott unsere Worte/Sprache nimmt und sie zu anderen Lauten formt. 

Heute ist es dieser Zugang des Atmens, vielmehr des Seufzens, 

denn was unterscheidet Atmen von Seufzen. 

Atmen ist wiederholt, rhythmisch, regelmäßig. 

Seufzen ist langanhaltend. 

So ist mehr Atemraum um Worte zu bilden. 

Dann gleitet es natürlich in diesen Zustand des Atmens, den wir als Menschen solange wir leben natürlich nicht entkommen. 

Das bedeutet, 

der Zugang liegt hier nicht in der Sprache, in den menschlichen Worten an sich, 

sondern in dem langen Atemzug des Ausatmen, den wir Gott hinlegen und dabei Zusehen wie Er Laute formt, die keine uns verständlichen Worte formen, und die wir nicht kennen; die ja wir selbst auch nicht gesagt haben. 

Denn der Heilige Geist selbst betet in uns ❤️🙏🏻 

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